Repair Cafés in Deutschland können ab Dezember 2024 Fördermittel von maximal 3000 Euro für die Anschaffung von Maschinen, Werkzeugen oder Ausstattung sowie für Qualifikations- und Fortbildungsmaßnahmen erhalten. Das Bundesumweltministerium stellt hierfür drei Millionen Euro bereit.
Mit dem Förderprogramm „Reparieren statt Wegwerfen“ will das Bundesumweltministerium die Lebensdauer von Produkten verlängern, um Ressourcen zu sparen. Das Programm fördert eine Kultur des Reparierens, um im Gegensatz zur „Wegwerfgesellschaft“ wieder eine größere Wertschätzung für Produkte und Materialien zu erreichen.
Repair Cafés als wichtige Stützen des Rechts auf Reparatur
Das Förderprogramm gilt zunächst nur für Repair Cafés, die sich offiziell als gemeinnützige Vereine haben registrieren lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Programm auch für Repair Cafés geöffnet werden, die nicht auf diese Weise organisiert sind.
Förderung steht im Einklang mit dem europäischen Recht auf Reparatur
Mit diesem Schritt handelt Deutschland im Sinne der europäischen Vereinbarungen zum Recht auf Reparatur. Im Gesetzestext dazu, der im April 2024 angenommen wurde, steht zu lesen, dass EU-Mitgliedsstaaten zusätzliche Maßnahmen zur Förderung von Reparatur nehmen müssen. „So können sie Bürgerinitiativen auf Reparaturgebiet unterstützen, indem sie Räumlichkeiten zur Verfügung stellen oder Schulungen finanzieren, um dafür zu sorgen, dass mehr Menschen reparieren lernen.“
Mehr Information
- Lies die Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums über die neue Förderung
- Lies auch die FAQ zum Förderprogramm ‚Reparieren statt Wegwerfen‘ auf der Webseite des BMUV
- Mehr zu den zusätzlichen Maßnahmen, die die EU zur Förderung der Reparatur einsetzt
- Hier zur Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zur Förderung von Reparaturinitiativen in Bayern
- Hier zur Webseite des Bayrischen Umweltministeriums zur Förderung von Reparaturinitiativen in Bayern

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